Diabetes mellitus ist eine Störung des Zuckerstoffwechsels: Ohne Behandlung steigt der Blutzucker der Betroffenen auf zu hohe Werte an. Denn bei Patienten mit Diabetes produziert der Körper entweder zu wenig Insulin oder gar kein Insulin. Oder das vorhandene Insulin wirkt nicht richtig. Das Hormon Insulin ist aber wichtig: Es senkt den Blutzuckerspiegel.
Die genauen Ursachen des Diabetes sind bis heute noch nicht bekannt. Wir wissen aber, dass
verschiedene Faktoren zusammenkommen müssen, bevor Diabetes auftritt. Hier spielen die modernen Lebensbedingungen eine wichtige Rolle: wenig Bewegung, viel Essen und möglicherweise auch Umweltfaktoren. Beim Typ-2-Diabetes ist auch die Vererbung von großer Bedeutung.
Beschwerden (Symptome) der Zuckerkrankheit
Charakteristische Symptome sind Müdigkeit, Schwäche und Unwohlsein, vermehrtes Durstgefühl und Trinken, häufiges Wasserlassen, Juckreiz, Harnwegsinfekte, Gewichtsabnahme, Sehstörungen oder Gemütsstörungen.
Trotzdem wird Diabetes häufig nur zufällig entdeckt. Denn erhöhte Blutzuckerwerte verursachen oft lange Zeit wenige oder gar keine Beschwerden - vor allem beim Typ-2-Diabetes. Er wurde früher oft "Altersdiabetes" genannt und ist die häufigste Form der Zuckerkrankheit. Außerdem stellen wir Ihnen den Typ-1-Diabetes vor, den Schwangerschaftsdiabetes und einige Sonderformen der Zuckerkrankheit.