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Folge- und Begleiterkrankungen

Als Folge der Zuckerkrankheit können Schäden an verschiedenen Organen auftreten. Besonders gefährdet sind:

  • Augen
  • Nieren
  • Herz
  • Blutgefäße und
  • Nervensystem.

Sie können diabetischen Folgeschäden aber vorbeugen: Sie entstehen seltener, wenn Blutdruck- und Diabeteswerte (Blutzucker und HbA1c) möglichst gut sind.

Was können Sie tun?
Am wichtigsten sind möglichst gute Blutzucker-und Blutdruckwerte. Daneben sollten Ihre Blutfettwerte regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls behandelt werden. Falls Sie Rauchen, sollten Sie das unbedingt aufgeben. Denn Rauchen fördert Gefäßveränderungen. Versuchen Sie außerdem, sich viel zu bewegen, denn Bewegungsmangel gilt als Risikofaktor für die Durchblutung. 

Auch für eine gute Diabeteseinstellung können Sie viel tun. Lassen Sie alle 3 Monate Ihren HbA1c-Wert messen. Er zeigt, wie gut Sie in den letzten 2 bis 3 Monaten eingestellt waren. Fragen Sie Ihren Arzt, wie oft Sie Ihren Blutzucker messen sollen und tragen Sie die Werte in Ihr Diabetikertagebuch ein. Das Tagebuch ist bei einer Behandlung mit Insulin oder Tabletten wichtig. Sie sehen darin zum Beispiel schnell, wenn Ihr Blutzucker regelmäßig zu bestimmten Tageszeiten ansteigt.  

Nutzen Sie den Gesundheitspass Diabetes, um alle wichtigen Werte immer parat zu haben. Ihr Arzt kann die Ergebnisse der Kontrolluntersuchungen darin eintragen und sie mit Ihnen besprechen.

Wichtige Zielbereiche auf einen Blick